Köln

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Fischmarkt/Stapelhaus

Rings um den Fischbrunnen lässt man in den Biergärten die Seele baumeln und den Blick auf Groß St. Martin und das Stapelhaus schweifen. Im Mittelalter mussten alle Handelsschiffe drei Tage lang vor Köln ankern und die von ihnen transportierten Waren in dieser Zeit im Stapelhaus angeboten werden. Damit kontrollierten die Kölner Kaufleute den Rheinhandel und sicherten sich so manches Monopol. Bahnen und Busse: Heumarkt

 
 

Dom

Der heilige Petrus und die Jungfrau Maria sind die Patrone des Kölner Doms. Daher lautet der offizielle Name der Metropolitankirche des Erzbistums Köln: Hohe Domkirche St. Peter und Maria.

Die bunten Glasfenster sollten das Kircheninnere in ein mystisches Licht tauchen und so eine vergeistigte Atmosphäre schaffen. Daher lösten die Baumeister der Gotik die festen Wände in große Fensterflächen und in schlankes Maßwerk auf. Wenn Sie den Dom an einem sonnigen Tag besichtigen, tun Sie dies am Nachmittag, wenn die Sonnenstrahlen die herrliche Glasmalerei des Westfensters zum Leuchten bringen!

Die Gnadenmadonna vor dem Dreikönigenaltar im nördlichen Querschiff wird wegen der aufgenähten Votivgaben von dankbaren Gläubigen auch Schmuckmadonna genannt. Die hölzerne Kanzel am rechten hinteren Vierungspfeiler stammt von 1544. Sie ist die älteste erhaltene Kanzel in Köln.

Zoologischer Garten

Hier tummeln sich 7000 Tiere. Die Löwen und Leoparden haben ein großes Freigehege, die Paviane einen Kletterfelsen. Das Elefantenhaus (1863) ist einem indischen Tempel nachempfunden, und das Kleinaffenhaus sieht aus wie eine russische Kirche (1899). Modern konzipiert sind das Urwaldhaus für Menschenaffen und das Regenwaldhaus. Eine weitere Attraktion: das neue Gehege für die indischen Elefanten. Sommer tgl. 9-18 Uhr, Winter tgl. 9-17 Uhr, Aquarium 9-18 Uhr, Eintritt 12 Euro, Riehler Str. 173, Bus 135, U 15, 16: Zoo/Flora

St. Ursula

Das Kölner Wappen zeigt neben den drei Kronen der Hl. Könige elf schwarze Flammen: Sie stehen für die britische Königstochter Ursula und ihr Gefolge von elftausend Jungfrauen. Der Legende nach sind sie von den Hunnen hingemetzelt worden, als diese die Stadt belagerten. Die Gebeine der hl. Ursula und andere Reliquien werden in der Goldenen Kammer aufbewahrt: Nirgendwo sonst in Köln zeigt sich der mittelalterliche Reliquienkult eindringlicher! Mo-Sa 10-12 und 15 bis 17 Uhr, So 14-17 Uhr, Führungen durch die Goldene Kammer nach Vereinbarung, Tel. 13 34 00, Ursulaplatz 24, Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

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